Mit SIPAPER Reject Power eröffnet sich der Papierindustrie die Möglichkeit, den zwei drückenden Problemen der gestiegenen Energie- und Entsorgungskosten in der Papierindustrie durch intelligente Nutzung der Abfälle zu begegnen.
SIPAPER Reject Power Konzept
In der Zellstoff- und Papierproduktion haben die Energiekosten kritische Werte erreicht, so dass momentan die Papierproduktionsstätten auf ihre Energieeinsparpotentiale hin untersucht werden.
Denn für den wirtschaftlichen Betrieb ist es enorm wichtig, diese Kosten zu minimieren.
Zudem sind seit Inkrafttreten der TA Siedlungsanfall im Juni 2005, durch die ein Deponieren von Papierabfällen quasi verboten ist, die Entsorgungskosten drastisch gestiegen, so dass die Papierindustrie auch hier dringend nach kosteneffektiven Alternativen sucht.
Mit dem SIPAPER Reject Power ist die Alternative gefunden, mit der beide Bedürfnisse der Einsparung von Energie- und Entsorgungskosten in einem gelöst wird. Die anfallenden Rejekte der Papierproduktion inklusive Peripherie (Klärschlämme, Holzabfälle, etc.) werden anhand ihres unterschiedlichen Heizwerts, Mengenanfalls und Trockengehaltes zu einem Brennstoffmix aufbereitet und mittels Schleuderradbeschickung energiegewinnend verbrannt werden.
Der durch die Rejektverbrennung gewonnene Dampf kann entweder direkt als Ergänzung des bei der Papierproduktion anfallenden Dampfbedarfs genutzt oder durch Kraft-Wärme Kopplung in Strom umgewandelt werden.
Somit werden die Abfallstoffe zur Energiegewinnung genutzt und die Entsorgungskosten drastisch gesenkt.